Rezept für Quarkbällchen

Oh ja – es klingt am Schopf herbeigezogen, dass wir ein Rezept für Quarkbällchen auf der Webseite einer Quarbar aufführen, die keine Quarkbällchen verkauft – aber hey, es ist winterlich, diese kleinen Dinger sind verdammt lecker – und wir wollen allen eine Freude machen, indem wir das Rezept teilen.

Rezept für QuarkbällchenZutaten für ca. 40-50 Quarkbällchen:

500g Mehl
500g Quark (Magerquark geht gut)
1TL Salz
250g Zucker
1 Packung Backpulver
1 Packung Vanillezucker

Außerdem noch Öl (Geschmacksneutral – z.B. Raps oder Sonnenblume) zum Ausbacken – dafür sollte man min. 500 ml bereithalten – besser geht es mit größeren Gefäßen und somit auch mehr Öl (1 Liter und mehr).

Die Zutaten für den Teig werden einfach in einer Schüssel zusammengerührt, wobei es helfen kann, das Mehl zuletzt einzuarbeiten und dabei zu sieben.
Danach kann man vom klassischen Rezept abweichen und Zitronenschale oder Orangenschale oder andere Gewürze und Aromen  in den Teig einbringen (nur nicht die Konsistenz des Teigs zu stark durch Flüssigkeiten ändern).

Wenn der Teig fertig ist (er muss nicht gehen oder ähnliches) kann man ihn mit 2 Teelöffeln portionieren – oder mit leicht geölten Händen abtrennen.
Wichtig zu wissen ist, dass im Topf mit dem Öl oder in der Pfanne oder Fritteuse nicht zu viele Teigrohlinge platziert werden dürfen, da die Quarkbällchen sich recht stark vergrößern, wenn sie ausbacken UND sie Platz benötigen, um sich von alleine zu drehen (was sie auch erstaunlich selbständig tun).

Idealerweise hat das Fett eine Temperatur von ca. 170 Grad, was mit einer Fritteuse leicht zu kontrollieren ist – aber auch in der Pfanne geht das. Hier  sind allerdings ein paar Testkugeln nötig.

Wie erwähnt, drehen sich die Quarkbällchen von alleine, wenn die erste Hälfte durch ist – insgesamt sollte man ihnen ca. 5 bis 7 Minuten geben.
Wenn die Bälle außen dunkel und innen roh sind, ist entweder das Fett zu heiß oder die Teigmenge pro Kugel zu groß.

Wenn sie durch sind (und schön goldbraun), muss man sie abtropfen lassen (auf Küchenpapier – das spart ein paar Kalorien) und kann sie im warmen Zustand in Zucker oder einer Zuckervariante mit Vanille oder Zimt wälzen. Man kann sie mit Vanillesoße, oder anderen Leckereien servieren, wenn man mag – oder einfach nur mit Puderzucker vernaschen.

Wer also keine Zeit für einen Weihnachtsmarkt hat, kann schnell und günstig Quarkbällchen selbst machen.
Insgesamt kommen für diese ca. 50 Quarkbällchen Kosten in Höhe von weniger, als 4 Euro auf einen zu.

Guten Appetit.

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